28.06.2021: Ergebnisse aus der LAG Sitzung

Am Dienstag, den 22.06.2021 traf sich unsere Lokale Aktionsgruppe zum digitalen Austausch.

Ein wichtiger Punkt dabei auf der Tagesordnung: Möchten sich die Kommunen Stadtlohn, Südlohn, Vreden und Gescher auch ab 2023 wieder zu einer Förderregion vereinen?

So langsam steuern wir auf das Ende der aktuellen Förderperiode zu. Im Sommer 2017 startete das Förderprogramm VITAL.NRW, das auch „LEADER light" genannt wird, in den o.g. Städten unter dem Titel „berkel schlinge". Bis zum Ende der Förderperiode in 2022 werden es voraussichtlich rund 1,7 Millionen an öffentlichen Mitteln sein, die in die Region geflossen sind. Vielfältige Projekte wurden dazu abgeschlossen oder befindet sich aktuell noch in der Umsetzungsphase. Das primäre Ziel aller Maßnahmen war und ist der Erhalt und die Entwicklung der Attraktivität der Region als Wohn-, Arbeits- und Lebensraum.
So waren sich die Mitglieder der LAG nachdrücklich einig, dass man sich in jedem Fall für die ab 2023 beginnende Förderperiode als LEADER-Region bewerben möchte, um diesen gemeinsamen und erfolgreichen Weg weiter zu gehen. Gerade im Bereich Digitalisierung und Mobilität warten noch viele Aufgaben auf den ländlichen Raum, die mit Hilfe der LEADER Förderung zu lösen sind. Darüber hinaus ist LEADER ein tolles Instrument, um gerade private Initiativen und das ehrenamtliche Engagement zu unterstützen und damit auch zu würdigen.

Neben der Grundsatzentscheidung zur Fortführung der gemeinsamen Aktivitäten als Förderregion wurden auch zwei Projektideen bewilligt:

So wird freut man sich in Südlohn–Oeding mit dem Projekt „Tourismus-Konzept Südlohn-Oeding" auf die Erstellung eines touristischen Konzeptes/Leitbildes für die kommenden Jahre für die beiden Ortsteile. Dabei wird das Ziel verfolgt, Handlungsempfehlungen für die touristische Infrastruktur, für die Betriebe und für touristische Angebote zu erarbeiten.


Im zweiten bewilligten Projekt „Die Hütte am Hof" rückt die Landwirtschaft in den Fokus. Dabei ist die Projektidee angelehnt an die Transparenz-Initiative „Das Fenster zum Hof". Die daran teilnehmenden Landwirte geben allen interessierten Bürgern die Möglichkeit, jederzeit über offene Stallfenster Einsichten in die Tierhaltung zu bekommen. Um die Besucher länger auf dem Hof zu halten und mit ihnen ins Gespräch zu kommen, werden nun an 5 Höfen in der „berkel schlinge" - Region wetterfeste Sitzgruppen mit Überdachung errichtet, die zu einer Rast einladen. Mithilfe der Sitzgruppen wird das bestehende „Fenster zum Hof"-Projekt